Wildes Spiel bei Auswärtssieg in Uslar

Spielbericht vom 21. September 2026
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Unsere 2. Herren konnte drei wichtige Punkte in Uslar beim bisherigen Tabellenführer entführen. Nach einer 0:4-Führung geriet man jedoch im zweiten Abschnitt nochmals in Bredouille.
Das SGE-Team kam gut in die Partie und konnte schnell dank einem Geschenk der Hausherren in Führung gehen. Nach einer Ecke von Lukas Schreiber waren sich Uslars Keeper Mildner und Richter uneinig und Letztgenannter beförderte die Ecke am ersten Pfosten per Slapstickeinlage ins eigene Gehäuse (6.). Nur sechs Minuten später konnte Edgar Schmidt erhöhen, als sein eigentlich verunglückter murmelnder Schuss dennoch kurios den Weg ins Tor fand (12.). Zugunsten des SGE-Teams wollte in den ersten 35 Minuten fast alles klappen. So erhöhten die Uslarer erneut selbst fürs SGE-Team, als sie nach einer Ecke von Lenard Roleder den Ball per Kopf erneut in den eigenen Kasten beförderten (15.). Die in dieser Phase völlig desolate Uslarer Abwehr konnte nun froh sein, dass das SGE-Team die Unordnung zunächst nicht weiter ausnutzte und mehr und mehr nachließ. Die Hausherren meldeten sich nun auch offensiv immer mal wieder an, scheiterten jedoch an SGE-Keeper Jens Iben. Edgar Schmidt konnte dann mit seinem Schlenzer aus 30 m halblinker Position den nächsten Uslarer Patzer ausnutzen, als der Keeper viel zu weit vor seinem Kasten stand (35.). Ein Treffer mit Folgen: Während Uslar im Anschluss den Keeper wechseln musste und mehr Sicherheit reinbekam, schaltete das SGE-Team nun einige Gänge zurück. So gehörten die letzten zehn Minuten dem vom frühen hohen Rückstand sehr gereizten Gastgebern, die verdient kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit des ersten Abschnitts verkürzen konnten, als Florschütz aus spitzem Winkel erfolgreich war (45.).
Das Uslarer Team schöpfte trotz des hohen Rückstandes wieder Hoffnung und konnte nach Wiederanpfiff seine individuellen Stärken immer mehr einbringen und drückte das SGE-Team, das den Schalter zunächst nicht wieder umlegen konnte, hinten rein. Unsere 2. Herren bekam teils keien Zugriff gegen die technisch versierten Uslarer, die vor allem mit Einzelaktionen immer wieder gefährlich vors Tor kamen. Das Spiel wurde aber auch seit etwa der 30. Minute mit fortschreitender Spieldauer immer nickliger und war von ständigem Gemeckere und Kartenforderungen seitens der Hausherren geprägt. Nach einem unnötigen Foul im Strafraum konnte Uslars Pascal Brogle per Strafstoß verdient auf 2:4 verkürzen (54.). Mit halbherziger Zweikampfführung hatte sich die SGE-Reserve nun selbst in Bredouille gebracht und den VfB zurück in die Partie geholt. In der Folge lag das 3:4 in der Luft, jedoch konnte Keeper Jens Iben mit einigen Paraden oder die vielbeinige SGE-Defensive den dritten Treffer zunächst verhindern. Zudem wachte auch das Offensivspiel nach rund 65 Minuten wieder auf und sorgte nach rund 25-30 Minuten ohne Abschluss mal wieder für Entlastung. So kämpfte sich das SGE-Team zurück in die Partie und konnte diese wieder ausgeglichener gestalten. Zehn Minuten vor Schluss war es dann eine Energieleistung von Lukas Schreiber, die nach Flanke von Daniel Wille für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte, als sein Außenristschuss von links im Tor einschlug (80.). So ganz war die Messe jedoch noch nicht gelesen, als Uslars Zilic fast postwendend den alten Abstand wieder herstellen konnte (83.). Im Anschluss konnte sich der bereits gelbverwarnte Zilic jedoch glücklich schätzen, dass sein im Rücken des Schiedsrichters vollzogener Ellbogenschlag gegen Jonas Seeger ohne Folgen blieb (84.). Da auf beiden Seiten noch eins, zwei gute Chancen liegen gelassen wurden, blieb es beim 3:5. Wenige Sekunden nach Abpfiff erhielt Uslars Zilic dann doch noch die Quittung für sein unsportliches Verhalten an diesem Tag und kassierte nach fortlaufendem Gemecker die Ampelkarte.
Drei wichtige Punkte im Kampf um einen Platz in der Meisterunde, da auch die Konkurrenz überwiegend dreifach punkten konnte. Im letzten Spiel unserer Zweiten vor Ende der „Vorrunde“, geht es nun am kommenden Freitag zum FC Weser II.











